Allgemeine Information über eine neue Krebstherapie 

Basierend auf pH-sensitiven synergistisch wirkenden Kombinationen von Salzylsäure-Derivaten

 

 

 
Zusammenfassung

 

Die neue Krebstherapie eröffnet die Chance generell Krebszellen von Tumoren und Metastasen zu bekämpfen. Sie basiert auf der etablierten Kenntnis, dass Tumore und Metastasen ein extra-zelluläres saures Milieu aufweisen, eine Eigenschaft, die die Möglichkeit eröffnet Krebszellen gezielt und selektiv durch pH-sensitiv aktive Substanzen anzugreifen. Die üblichen Nebenwirkungen bei Chemotherapien werden dadurch vermieden.

Die Therapiemethode wurde von Prof. Dr. W. Kreutz (siehe Curriculum Vitae) und seiner Arbeitsgruppe am  Inst. f. Biophysik und Strahlenbiologie der Univ. Freiburg entwickelt.

 

Grundzüge der Therapie

1.         Universelle Krebstherapie: die neue Krebstherapie wirkt effektiv auf alle solide Tumore und  Metastasen.

2.         Hohe Selektivität: sie wirkt ausschließlich auf Krebszellen

3.         Frei von Nebenwirkungen: aufgrund des neuen Zielprinzips und der verwendeten pH-sensitiv aktiven Substanzen werden Nebeneffekte auf Normalgewebe verhindert.

4.         Es werden Zelltod (Apoptose) und Porenbildung in der Krebszellmembran induziert, wobei genetische Adaption und Abwehrmechanismen verhindert werden.

5.         Es kommen Kombinationen von Salizylsäure-Derivaten zur Anwendung. Alle aktiven Substanzen  sind zugelassene Medikamente für andere Krankheiten.

6.         Gute Verträglichkeit: Die Therapie wird gut toleriert von Patienten. Die Medikamente werden intravenös oder oral verabreicht.

 

 

Grundlagen der neuen Therapie

Worin besteht der Unterschied zu anderen, zurzeit praktizierten Krebstherapiemethoden?

 

 
Das neue Zielsystem, das für den Krebszellangriff relevant ist

 

Die exklusive Eigenschaft der Krebszellen von Tumoren und Metastasen, dass ihr extra-zelluläres Milieu einen sauren pH aufweist – im Gegensatz zum basischen extra-zellulären Milieu von Normalgeweben -, erlaubt die einzigartige Möglichkeit Krebszellen selektiv zu zerstören, ohne Normalzellen zu attackieren. Dies wird möglich, wenn eine Substanz zur Anwendung kommt, die nur im sauren Milieu toxisch wirkt.

In einer langjährigen Forschungstätigkeit im Inst. f. Biophysik und Strahlenbiologie der Univ. Freiburg wurde ein Medikament entwickelt, dass dieser Anforderung gerecht wird.

 

 

Die neue Möglichkeit Krebszellen zu zerstören

 

Bei zurzeit praktizierten Therapiestrategien dienen Zellfunktionen bzw. -systeme als Angriffsziel, die bei Krebszellen sich im Ausmaß und Ausprägung von Normalzellen unterscheiden und die letztlich genetisch im Zellinnern geregelt werden. Im Prinzip können durch Anti-Krebs-Substanzen solche von Normalzellen abweichenden Eigenschaften nur auf das Niveau der Normalzellen reduziert werden. Wenn dieses Therapieverfahren weiter fortgesetzt wird, werden ebenfalls Normalzellen angegriffen, d.h. es werden die üblichen Nebenwirkungen bei Chemotherapien produziert. Bei diesen Verfahren werden auch Ausweichreaktionen durch genetische Adaption oder andere Abwehrstrategien durch die Krebszellen erzeugt. Die Krebszellen entkommen den Krebstherapiestrategien.

Bei der hier vorgestellten Methode werden diese Schwierigkeiten vermieden, und zwar aus zwei Gründen: Erstens wird die neue toxische Substanz außerhalb der Krebszelle aktiviert, d.h. die genetische Maschinerie hat keine Chance Abwehrstrategien zu entwickeln und zweitens dringt die Substanz nicht in die Zelle ein, um in den Zellmetabolismus einzugreifen, sondern wird nur in die Zellwand der Krebszelle inkorporiert, wobei Poren produziert werden. Die porösen Strukturen verursachen dann den Zusammenbruch von Membran-Gradienten, was zum Zelltod führt.

 

 

Fazit: 

 

Die neue Strategie basiert auf einem „Außenseiten-Angriff“, der nicht genetisch manipuliert werden kann oder die Entwicklung von Gegenstrategien erlaubt im Gegensatz zu „Innen-Angriffen“ bei jetzigen Therapieprozeduren.

 

 
Die „aktiven Substanzen“ der neuen Therapie

 

Die außergewöhnliche Substanz, die in erster Linie dieses Verfahren erlaubt ist das Salizylsäure-Derivat Diflunisal (5-(2,4-difluorophenyl)-salizylsäure), ein zugelassenes entzündungs-hemmendes Medikament. Seine charakteristischen Eigenschaften werden verstärkt durch ergänzende Anwendung einer zweiten Substanz, die synergistisch wirkt. Diese unterstützende Funktion wird durch zwei weitere Salizylate zur Verfügung gestellt, die ebenfalls zugelassene Medikamente sind, nämlich ASA (Aspirin) und PAS (p-amino-salizylsäure), ein Anti-Tuberkulose Medikament.

Das aktive Medikament besteht daher aus synergistisch wirkenden Kombinationen von Diflunisal und ASA oder PAS.

Diese Kombinationen sind durch mehrere Patente geschützt.

 

 

 

 

 

Kontakt:              Izumi Kamijo
                            Project Manager
                            +49-(0)151-58826418
 

                            Email: info@oncoadvance.com

 

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